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St. Martin

Auch der letzte regierende Bayernkönig Ludwig III. (1913 - 1918) war beeindruckt von St. Martin. "Grüßen Sie mir das wunderschöne St. Martin!", so urteilte der König schon vor mehr als 100 Jahren über das Winzerdorf an der Deutschen Weinstraße.

Und schön ist es auch heute noch. Es ist der einzige Ort in Deutschland, der den Namen des heiligen St. Martin trägt. Das 1.800 Einwohner zählende Dorf (240m ü.M.) im Landkreis Südliche Weinstraße schmiegt sich an den Ostabhang des Haardtgebierges, malerisch eingebettet in einer Talfalte zwischen dem Hoch- und Breitenberg. Nach Osten, zur Rheinebene hin, öffnet sich die Talsenke.
Am nördlichen Dorfende zeiht die Totenkopfstraße zum Pfälzerwald. St. Martin ist umgeben von Mischwäldern und Weinbergen. Auf dem vorgelagerten Hügel an der Ostseite des Hochbergs erhebt sich die Veste Kropsburg. Von hier aus genießt man eine unvergeleichliche Aussicht über die Rheinebene.

Mitten durch das Dorf fließt der Kropsbach, in früher Zeit eine wichtige Lebensader der ersten Siedler.